Mit KI reden lernen – dein Sparringspartner für Wirkung.
Code & Charisma – The Tech Translators zeigt IT- und Tech-Profis, wie sie KI als Sparrings-, Reflexions- und Coaching-Partner für ihre Kommunikation nutzen: Botschaften schärfen, schwierige Gespräche vorbereiten, Stakeholder-Perspektiven durchspielen und Präsentationen proben – im Rahmen der bei euch freigegebenen Anwendungen und Regeln. Als Inhouse-Workshop oder Einzelbegleitung.
- KI als Sparringspartner: Argumente testen, Gegenfragen antizipieren, unter Druck ruhig bleiben.
- KI als Reflexionspartner: nach dem Termin auswerten, Muster erkennen, gezielt besser werden.
- KI als persönlicher Coach: Botschaften schärfen und Formulierungen üben – jederzeit.
- Datenschutz- und regelkonform – nur im Rahmen der bei euch freigegebenen Tools.
KI ersetzt nicht dein Denken – sie gibt dir ein Gegenüber
Die meisten nutzen KI, um Texte schreiben zu lassen. Der größere Hebel liegt woanders: KI als Gesprächspartner, der mitdenkt, hinterfragt und übt. In drei Rollen – jederzeit verfügbar, geduldig und ohne Bewertung.
Sparringspartner
Du testest Argumente, spielst Gegenfragen durch und übst schwierige Situationen – bevor sie echt werden. Die KI hält dagegen, du bleibst in Übung.
Reflexionspartner
Nach dem Termin denkt die KI mit: Was lief gut, welches Muster wiederholt sich, was nimmst du dir fürs nächste Mal konkret vor?
Persönlicher Coach
Botschaft zu lang, Ton zu hart? Die KI schärft Formulierungen, schlägt Alternativen vor und übt mit dir – so oft du willst, ohne Termin.
"Software und Hardware erklärst du nur mit Talkware..."
...deinem Betriebssystem für souveränes und selbstbewusstes Auftreten in der IT- und Digitalwirtschaft - vom täglichen Meeting über Kunden-Workshops bis hin zur Pitch-Präsentation.
Vier Prompts, die sofort funktionieren
Kopieren, die Klammern mit deiner Situation füllen, loslegen. Genau solche Formulierungen üben wir im Training – und bauen sie auf deine echten Termine um.
Ich muss [Thema] in 3 Minuten vor [Zielgruppe] erklären. Hier sind meine Notizen: […]. Formuliere die eine Kernbotschaft in einem Satz und nenne mir die drei stärksten Argumente dafür.
Ich habe morgen ein Kritikgespräch mit [Rolle]. Übernimm ihre Rolle und reagiere realistisch, auch abwehrend. Ich starte – danach gib mir Feedback zu Tonfall und Klarheit.
Das ist meine Entscheidungsvorlage: […]. Welche drei unbequemsten Nachfragen würde ein skeptischer CFO stellen – und wie beantworte ich sie souverän?
Mein Meeting lief so: […]. Was habe ich gut gemacht, wo bin ich ausgewichen, und was nehme ich mir für das nächste Mal konkret vor?
Längere Prompts zum Aussprechen
Für die Sprachfunktion oder das laute Üben: Rollenspiele, die du wie ein echtes Gespräch führst. Aufklappen und vorlesen.
Wir spielen jetzt ein Kritikgespräch. Du bist [Name/Rolle], eine erfahrene Fachkraft, die ungern Feedback annimmt und schnell defensiv wird. Der Kontext: [kurz beschreiben]. Ich bin die Führungskraft und eröffne das Gespräch. Bleib durchgehend in deiner Rolle, reagiere realistisch – auch mal gereizt oder ausweichend – und lass dich nicht zu schnell überzeugen. Wenn ich ‚Stopp‘ sage, fällst du aus der Rolle und gibst mir Feedback: Wo war ich klar, wo unklar, wo bin ich ausgewichen, und was würde die echte Person jetzt denken?
Übernimm die Rolle eines skeptischen [CTO/CFO], dem ich in fünf Minuten [Lösung/Projekt] verkaufen will. Kontext: [Zielgruppe, Ziel, Bedenken]. Stell mir zwischendurch die kritischen Rückfragen, die diese Person wirklich stellen würde, und unterbrich mich, wenn ich zu technisch werde. Ich pitche jetzt laut. Danach bewerte: Kam die Kernbotschaft in den ersten 30 Sekunden an? Wo habe ich Vertrauen gewonnen oder verloren? Nenne mir drei konkrete Verbesserungen.
Ich halte gleich eine Townhall vor [Team/Belegschaft], Stimmung angespannt, Anlass: [z. B. Umstrukturierung]. Du bist ein kritischer, aber fairer Mitarbeiter aus dem Publikum. Ich spreche meine Eröffnung laut. Danach stellst du mir die drei unbequemsten Fragen, die im Raum stehen würden. Bewerte am Ende: Habe ich die Stimmung benannt, statt sie zu übergehen? War ich ehrlich und konkret? Wo klang ich nach Floskel?
Führe mit mir ein strukturiertes Reflexionsgespräch über einen Termin, der gerade gelaufen ist. Ablauf war: [kurz schildern]. Stell mir nacheinander Fragen – jeweils eine, warte auf meine Antwort, bevor du weiterfragst: Was war mein Ziel? Was ist tatsächlich passiert? An welcher Stelle bin ich von meiner Linie abgewichen? Was war der Auslöser? Was nehme ich mir für das nächste Mal konkret vor? Fass am Ende meine drei wichtigsten Erkenntnisse in je einem Satz zusammen.
KI klug einsetzen – im Rahmen, der zu euch passt
So gehen wir vor
- Nur mit den bei euch freigegebenen Tools und Daten – keine sensiblen Inhalte in nicht freigegebene Systeme.
- KI liefert Entwürfe und Gegenfragen. Entscheidung und Verantwortung bleiben bei dir.
- Wir trainieren Urteilsvermögen: erkennen, wann die KI danebenliegt oder oberflächlich bleibt.
- Datenschutz und Betriebsvereinbarungen sind Teil des Konzepts, nicht ein Nachgedanke.
Wo die Grenze liegt
KI ist Sparringspartner, kein Ersatz. Für echte Konflikte, Krisen oder psychische Belastung gehört ein Mensch an den Tisch – kein Chatfenster. Genau diese Unterscheidung ist Teil des Trainings.
Was Menschen fragen, bevor sie mit KI trainieren
Ehrlich beantwortet – auch wenn ihr es einfach selbst ausprobiert.
Gib der KI eine klare Rolle und einen Kontext, statt nur eine Frage zu stellen. Zum Beispiel: Du bist ein kritischer Zuhörer, ich probe eine Präsentation, unterbrich mich mit den Fragen, die wehtun. So bekommst du Widerstand statt Zustimmung. Danach lässt du dir Feedback zu Struktur, Tonfall und Klarheit geben – und wiederholst, bis es sitzt.
Am besten drei: einer für die Kernbotschaft (Fasse das in einem Satz zusammen), einer für die Struktur (Baue daraus eine Storyline mit drei Kapiteln) und einer für die Gegenprobe (Welche Nachfragen würde ein skeptischer Entscheider stellen?). Die KI ersetzt nicht dein Urteil – aber sie zwingt dich, früh Position zu beziehen.
Lass die KI die Gegenseite spielen. Beschreibe die Rolle möglichst konkret – Haltung, Interessen, typische Einwände – und bitte sie, realistisch zu reagieren, auch abwehrend. Du führst das Gespräch, sie bleibt in der Rolle. Danach fragst du: Wo bin ich ausgewichen, wo wurde ich unklar? Das ist gefahrloses Üben vor dem echten Termin.
Nur, wenn du sie ausdrücklich darum bittest – KI neigt zu Zustimmung. Formuliere: Sei streng, nenne mir drei Schwächen, nicht nur Stärken. Gib ihr echtes Material: einen abgetippten Redetext, eine E-Mail, eine Gesprächsnotiz. Je konkreter der Input, desto brauchbarer das Feedback. Die Einordnung, was davon stimmt, bleibt deine Aufgabe.
Das hängt am Tool und an euren Regeln. Grundsatz: keine personenbezogenen oder vertraulichen Daten in nicht freigegebene Systeme. Arbeitet mit den bei euch freigegebenen Tools, anonymisiert Beispiele und haltet euch an Betriebsvereinbarung und Datenschutzvorgaben. Genau diesen Rahmen klären wir im Workshop mit, bevor ihr loslegt.
Nein – und das sagen wir bewusst. KI ist ein hervorragender Übungspartner für Wiederholung, Varianten und schnelles Feedback. Was sie nicht kann: deine Wirkung im Raum spüren, echte Emotionen lesen oder dich in einer aufgeladenen Situation halten. Am stärksten ist die Kombination: Training für die Grundlagen, KI für das tägliche Üben dazwischen.
Gängige Assistenten wie ChatGPT, Claude oder Microsoft Copilot reichen für die meisten Anwendungsfälle – entscheidend ist nicht das Tool, sondern der Prompt. Wichtig ist, dass ihr ein bei euch freigegebenes System nutzt. Wir arbeiten toolneutral und zeigen die Prinzipien, die in jedem Assistenten funktionieren.
Wir bieten das Thema als Inhouse-Workshop (Präsenz ca. 7 Std., online ca. 6 Std.) oder als Baustein in eurer Learning Journey an. Preis und Ablauf richten sich nach Gruppengröße, Zielen und Tool-Setup und stehen im individuellen Projektangebot. Details klären wir im kostenlosen Erstgespräch.
Vier Wege, mit uns ins Gespräch zu kommen
Such dir aus, was dir am liebsten ist. Wir klären in 15 Minuten, wo ihr steht und wie KI euch in der Kommunikation konkret weiterbringt.